Ein kleiner Ausschnitt der Sehenswürdigkeiten in Grabenstätt und Umgebung.
 
Das Grabenstätter Schloss

Zum den ältesten Burganlagen im Chiemgau zählt das Grabenstätter Schloss.
Ihr Ursprung reicht möglicherweise bis in die keltische Zeit zurück. Sie soll von Angehörigen des Adelsgeschlechtes der Drossa bewohnt gewesen und um das Jahr 910 von der Höhe herab in das Dorf Grabenstätt verlegt worden sein.
Die ältesten verbürgten Inhaber des Edelsitzes waren die Grafen Otaker, die den großen Geschlechtern des Chiemgaus angehörten und vermutlich aus der Mainzer Gegend stammten, wo 754-792 ein Graf Otokar nachgewiesen ist. Sie standen in hohen Ehren und stiegen bis zum Markgrafen von Steiermark empor.
Das Gebäude ist heute im Besitz der Gemeinde Grabenstätt und beherbergt das Rathaus und das “Haus des Gastes”.
 

Gemütliche Geschichte

Eine Vielzahl kleiner Museen freut sich über Ihren Besuch. In den historisch eingerichteten Zimmern des Priener Heimatmuseums ist es so gemütlich und interessant, dass man hier gerne länger verweilt.
Funde aus römischer Zeit sind im Seebrucker und Grabenstätter Museum ausgestellt.
Sehenswerte Musen sind auch das Bauernhaus- und das Oldtimer-Museum in Amerang sowie das Exter-Kunsthaus in Feldwies.


 

Entdeckungsreisen in die Umgebung

MÜNCHEN
Großstadtflair und Tradition bietet die bayerische Landeshauptstadt.
Die erstklassige und umfangreiche Angebot an Kunst, Kultur und anderen Vergnügen lohnen den Besuch das ganze Jahr.

SALZBURG
Genießen Sie einen Bummel durch die engen Gassen der romantischen Festspielstadt, die von ihrer mächtigen Festung überragt wird. Der Besuch von Mozarthaus und Dom sollten in Ihrem persönlichen Spielplan nicht fehlen.
 

                                                                                                  
Freie Sicht im Freilicht Museum

Das Salzburger Freilichtmuseum -
Ihr erlebnisreiches Ausflugsziel in reizvoller Naturlandschaft nahe der Stadt Salzburg
Über 50 bäuerliche Originalbauten des Salzburger Landes
aus 5 Jahrhunderten
Bauernhöfe, Handwerkerhäuser, Dorfschule, Schmiede, Almen, Kapellen
Bauerngärten
Alte Traktoren, Dampfmaschinen, Arbeitsgeräte
Eindrucksvolle Ausstellungen und Sonderschauen
Vielfältige Handwerksvorführungen
Brauchtumsveranstaltungen, Volkstanznachmittage, Musikantentreffen
Historische Gaststätte mit Gastgarten und Holzkegelbahn
Großer Erlebnisspielplatz, Museumsquiz
Familienfreundliche Eintrittspreise, Gratis-Parkplätze


 



 

Das Grabenstätter Moos am Chiemsee

MOOS UND FLIZ`N
Ein Landschaftsjuwel mit seltenen Pflanzen und Tieren ist das Grabenstätter Moos mit seinen Streuwiesen und umliegenden Auwäldern.
Ihr blaues Wunder können Sie Ende Mai bei der Blüte der Silbirischen Iris erleben. Diese Blume hat hier ihr größtes Vorkommen in Deutschland.
Schöne Rundwege führen durch das Naturschutzgebiet mit Hochmoor und bemerkenswerter Vegetation.

KRÄUTERWANDERUNGEN
Bei Einheimischen und Gästen gleichermaßen beliebt sind Kräuterwanderungen. Ein sachkundiger Leiter zeigt Ihnen Heilkräuter und seltene Blumen, die Sie auf einem gemeinsamen Spaziergang entdecken. Er erklärt diese Pflanzen und weist auf Zusammenhänge im Naturgeschehen hin.
 

 
 

Das Märchen vom Märchenkönig

Es war einmal ein schöner junger König in einem wunderbaren Land. Sein Volk liebte ihn über alles, und noch heute tragen manche Menschen sein Bild auf ihrem Herzen. “Vivat, hoch lebe der König”, riefen die Leute, wenn er sich ihnen zeigte. Doch das geschah nur selten, denn der König zog es vor, in der Einsamkeit zu träumen. Seine Phantasie versetzte ihn in das Frankreich vergangener Zeiten, ins Schloß von Versailles, wo der Sonnenkönig prunktvoll Hof hielt. Ein Herrscher wie dieser wollte er sein. Ein noch prächtigeres Schloss würde er bauen.
UND WENN ER NICHT .....
Leider endet die Geschichte nicht wie ein Märchen. König Ludwig II wurde für geisteskrank erklärt, abgesetzt und starb im Jahre 1886, bevor er seinen Traum verwirklichen konnte.
Das Schloss Herrenchiemsee blieb unvollendet. Dennoch zieht dieses Bauwerk heute wie ein Magnet Menschen aller Länder auf die Insel. Die Besucher bestaunen die pompös ausgestatteten Gemächer, und kaum einer wird ein so schroffes Urteil fällen wie Ludwig Thoma. “Vielleicht ist noch kein Platz unpassender für eine Geschmacklosigkeit gewählt worden als der einstmals wunderschöne Hochwald auf Herrenwörth”, schrieb der beliebte bayrische Dichter über den “unglücklichen Abklatsch des Versailler Schlosses”.


 

  
Reif für die Insel

EINE KLEINE WELT
Wenn Sie Ihren Fuß auf die Insel setzen, betreten Sie eine eigene kleine Welt, die gerade 300 Meter breit und 600 Meter lang ist. Kein Autolärm stört die Idylle.
Auf Fußwegen durchstreifen Sie das alte Fischerdörfchen und bleiben immer wieder stehen, um die Blumenpracht vor den Häusern zu bewundern. Wie schon vor 300 Jahren liegen bei der Inseltöpferei Klampfleuthner frisch gedrehte Schüsseln und Krüge zum Trocknen in der Sonne.
FRIEDEN UND FEIERABEND
Machen Sie Rast unter den alten Linden, die mitten auf der Insel stehen, und lassen Sie Ihren Blick über die blaue Flut hinüber zu den Chiemgauer Bergen schweifen.
Sie werden Ludwig Thoma zustimmen, der die Fraueninsel einen Ort nannte, “wo Frieden und Feierabend sich tiefer ins Herz senken als irgendwo in der Welt”.